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An alle, die kommunizieren

EmpCo verschiebt Verantwortung dorthin, wo Aussagen entstehen. Und eine neue Studie zur Lücke zwischen Bekenntnis und Verhalten.
Foto: assorted cans and cans on table, Studio Blackthorns/Unsplash
Kommunizieren Sie korrekt auf Verpackungen und Etiketten?

Die Empowering Consumers Directive (kurz: EmpCo) wird oft als Greenwashing-Regulierung gelesen und damit als Thema von Sustainability-Teams. Das greift zu kurz. Die Richtlinie ändert, was auf Verpackung, Webseite, Produkttext und Werbung stehen darf. Sie verschiebt Verantwortung dorthin, wo Aussagen entstehen: Marketing, Produkt-Management, PR, Verpackungs-Design.

Die Lerneinheit diese Woche

Was sich mit EmpCo konkret ändert und wen es trifft: der Geltungsbereich der Richtlinie, der Zeitplan bis zum Inkrafttreten 27.09.2026 und welche Funktionen in der Organisation jetzt vorbereiten müssen. Mit Beispielen für betroffene Aussagen aus drei Branchen. 7 Screens in 3 Minuten.

Die ESG-Fassade vermessen

In dem Artikel Beyond the ESG Facade — Measuring and Addressing Corporate „Lip Service" von Ende April 2026 in Business Strategy and the Environment analysieren die Autor*innen die Lücke zwischen veröffentlichten ESG-Aussagen und tatsächlichem Verhalten. Mit „Lip Service”, zu Deutsch Lippenbekenntnis, werden in diesem Zusammenhang öffentliche Bekenntnisse zu Werten und Zielen benannt, die im tatsächlichen Verhalten nicht eingelöst werden.

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