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Nachhaltigkeits-Aussagen brauchen belastbare Daten

Eine Studie zeigt: Nachhaltigkeit im Unternehmenszweck geht mit besserer ESG- und Wirtschaftsleistung einher. Der Voluntary Standard liefert dafür ein Berichts-Gerüst.
Foto: Two white arrows pointing in opposite directions on asphalt. Claudio Schwarz/Unsplash
Wie entwickelt sich die Berichterstattung?

Vier Wochen, vier Lerneinheiten zum Voluntary Standard (VS), dem freiwilligen EU-Berichtsrahmen für die Nachhaltigkeitsberichterstattung kleiner und mittlerer Unternehmen. Geltungsbereich, Module, Datenerhebung, strategischer Nutzen.

Bevor wir den Standard im Detail aufschlüsseln, eine Vorbemerkung. Die Mai-Serie zur EmpCo hat die Compliance-Seite gezeigt: Werbe-Aussagen brauchen ab September belastbare Belege. Für die Berichterstattung gilt derselbe Anspruch, nur in größerem Maßstab.

Eine neue Studie hat gemessen, ob Nachhaltigkeit im Unternehmenszweck mehr ist als ein gut klingender Satz, oder ob sie sich tatsächlich in der Leistung eines Unternehmens niederschlägt.

Die Lerneinheit diese Woche

Was ist der Voluntary Standard (VS), der freiwillige EU-Berichtsrahmen für nicht-börsennotierte Unternehmen unter 1.000 Mitarbeitenden? Wer berichtet und was leistet er gegenüber ESRS? 7 Screens in 3 Minuten.

Wenn der Zweck zur Substanz wird

In einem aktuellen Artikel im Business Strategy and the Environment vom April 2026 untersuchen die Autorinnen, ob die ausdrückliche Verankerung von Nachhaltigkeit im Unternehmenszweck messbar zu höherer ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Leistung führt.

Datenbasis waren 333 europäische Industrieunternehmen aus 19 Ländern. Die Autorinnen haben ausgewertet, wie stark die Unternehmenszwecke auf die 17 Sustainable Development Goals Bezug nehmen.

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